Die Westdeutschen Meisterschaften der Minigolfer gingen am letzten Wochenende sehr Erfolgreich zu Ende. Auf der Sehr anspruchsvollen Anlage galt es, an beiden Tagen vier Durchgänge zu absolvieren. Um den zweiten Tag zu erreichen, musste man sich jedoch unter die besten 66% in seiner Altersklasse spielen. Gleichzeitig spielten alle Eper Akteure in der Seniorenmannschaft, welche den Sieger nach vier Durchgängen ermittelt wurde. Leider konnten am zweiten Tag durch schlechtes Wetter nur drei Durchgänge absolviert werden.

Der MGC Epe stellte mit Marieluise und Peter Vielhauer, Wilfried van der Wals und Markus Wehmeyer das erste Mal eine Seniorenmannschaft. Das Ziel war, nicht letzter zu werden. Dieses Ziel konnte souverän erreicht werden. In den ersten beiden Durchgängen mit konnte man sogar die starke Konkurrenz aus Bottrop und Wesel ärgern. Dabei spielte man in Durchgang eins mit 84 Schlägen die insgesamt drittbeste Mannschaftsrunde aller Mannschaften an diesem Tag. Gefolgt von einer 91er Passe in Runde zwei. Dadurch lag man hier doch auf einen unerwarteten zweiten Platz. Das Niveau der ersten beiden Durchgänge konnte leider nicht ganz gehalten werden. Mit weiteren Runden von 101 und 96 Schlägen und somit mit totalen 372 Versuchen erreichte man von den gestarteten 14 Mannschaften einen sehr guten siebten Rang. Sieger wurde das Team aus Wesel mit dem frisch gebackenen Deutschen meister Tim Clasen.

In der Altersklasse Ü45 ging Markus Wehmeyer an den Start. Er spielte am ersten Tag mit 33, 33, und 35 Schlägen unter seinen Möglichkeiten. Durch seine Tagesbestrunde von 30 Schlägen rutschte er noch passend in den Cut, sodass er am zweiten Tag weiterspielen durfte. Auch hier kam er nicht in den Lauf. Mit weiteren Runden von 29, 35 und 33 Schlägen wurde er mit 228 Schlägen (Schnitt 32,571) dennoch guter 13.

Mit Wilfried van der Wals und Peter Vielhauer nahmen gleich zwei Akteure den Kampf um die Medaillen in der Kategorie männlich Ü57 auf. Peter legte los wie die Feuerwehr. Mit Runden von 26 und 29 Schlägen übernahm er Rang zwei. Auch Wilfried van der Wals mit 29 und 30 Schlägen auf sich aufmerksam. Er lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang sieben. Leider konnten beide das Niveau der ersten beiden Runden nicht halten. Dennoch qualifizierten sie sich ebenfalls für den zweiten Tag. Auch hier spielten beide sehr souverän weiter, sodass es für Peter zu Rang 12 und bei Wilfried zu Platz 15 reichte. Bei einem sehr starken Feld können beide sehr zufrieden sein.

Die größte Überraschung gelang Marieluise Vielhauer in der Kategorie weiblich Ü57. Solide drehte Sie mit 28, 35, 38 und 36 Schlägen ihre Runden. Mit insgesamt 137 Schlägen lag sie nach dem ersten Tag nur einen Schlag hinter Helga Schewerda aus Bochum. Dabei gelang Marieluise sogar einen persönlichen Rekord. In Runde eins spielte Sie auf den ersten 11 Bahnen 10 Asse. Lediglich an Bahn 3 überlief der Ball das Loch – „Ich habe den Ball einfach zu warm gemacht!“ ärgerte sich Marieluise leicht, aber dennoch sehr zufrieden. Durch weitere gute Runden am zweiten Tag von 35 und 31 Schlägen konnte sie sogar in Führung gehen. Auch in der letzten Runde lag Sie bis Bahn 15 in Führung. Leider spielten ihr hier die Nerven für einen kurzen Moment einen Streich, sodass sie die Führung abgeben musste. Die letzten drei Bahnen brachten hier leider auch keine Veränderung mit sich. Mit insgesamt 240 Schlägen wiederholte sie ihre Platzierung von 2018 und wurde mit nur zwei Schlägen Rückstandwieder Westdeutsche Vizemeisterin.

 

 

ise

 

 

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